Hier stellen sich die Herbstmonate vor

Hervorgehoben

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Der September, bald ist er da:
Vom zaudernden Monat September
Als die Septemberfee den Sommer verabschiedete

Auch der Oktober ist nicht mehr weit:
Vom feurigen Monat Oktober
Als die Oktoberfee das Land bunt bemalte

Und hier lauert, verborgen und leise, der November:
Vom bescheidenen Monat November
Als die Novemberfee die Ruhe brachte
Und dazu noch „Ein Bild vom November“

Drei Fantasiereisen zum Herbst:
Herbstfantasie
Ein Herbstspaziergang
Novemberfantasie

1Septemberwald

 

MÄRCHEN UND FANTASIEREISEN IM HERBST

Buch:Eine Fantasiereise für Dich – HERBST: Fantasiereisen für Kinder
Ebook:Eine Fantasiereise für Dich – HERBST

Information

Der Herbst der Sonne

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Der Herbst der Sonne

„Der Herbst kommt“, sagte der Gärtner und schnitt den welken Sonnenblumen in seinem Garten die Köpfe ab. Er würde sie gut aufbewahren, um im Winter Futter für die Vögel zu haben. „Sonnenblumenkerne sind nahrhaft und gesund. Für die Tiere und für die Menschen.“
„Herbst ist doof“, maulte das Kind, das dem alten Mann zusah. „Du machst die schönen großen Blumen mit den Sonnengesichtern tot. Viele kleine Sonnen sterben nun.“ Es sah ihn an, überlegte. „Sag, stirbt im Herbst die Sonne auch?“
Darüber hatte der Mann noch nie nachgedacht. Die Sonne? Sterben?
„Vielleicht ein bisschen“, meinte er schließlich.
„Ein bisschen?“ Fragend sah das Kind den Alten an. „Wie kann man nur ein bisschen sterben?“
„Hm.“ Der Gärtner überlegte wieder. Dann lächelte er. „Ich stelle mir das so vor“, begann er. „Die Sonne verabschiedet sich im Herbst und folgt dem scheidenden Sommer in die Länder im Süden der Erde. Deshalb wird sie auf ihrem Weg jeden Tag nun einen kleineren Kreis über unserem Himmel malen.“
„Dies ist dann der Herbst der Sonne und sie ist nicht tot. Nur ein bisschen unterwegs ist sie. Das ist okay“, ergänzte das Kind. „Abends wird es früher dunkel und morgens später hell. Und sommerwarm sind ihre Strahlen dann auch nicht mehr. Aber sie wird wieder ganz nah zu uns kommen.“
„Ja, sie kommt in ihrer ganzen Pracht und mit allen Kräften zurück. Ohne Sonne gäbe es kein Leben auf der Erde. Ein Teil von ihr bleibt daher auch in den dunklen Monaten bei uns.“
Das Kind nickte. „Die Wintersonne macht an Sonnentagen den Winter hell.“
„Genau“, bestätigte der alte Gärtner. „Und auch die Sonnenblumen sind nicht wirklich tot. Sie tragen das neue Leben in ihren Kernen.“
„Und daraus wachsen wieder Sonnenblumen“, rief das Kind und klatschte vor Freude in die Hände. „Viele neue kleine Sonnen und die lachen alle dann der Sommersonne zu. Und wir, wir freuen uns auch.“

© Elke Bräunling

Kartoffeljuligartengelb

Aus dem Buch: Omas Herbstgeschichten


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